Die Tour führt in vier Tagesetappen, ausgehend von der Osttiroler Hauptstadt Lienz, in die Höhen der umliegenden Gebirgsgruppen. Die Osttiroler Gebirgswelt ist außergewöhnlich und geprägt von zwei besonderen Gesteinsriesen: Dem Großglockner im Osten und dem Großvenediger im Westen. Im Süden des Landes ragen die beeindruckenden, schroffen Felsen der Lienzer Dolomiten in die Höhe. Etappenziele sind jeweils (Alpenvereins-) Hütten, auf denen man nicht nur als Wanderer, sondern auch als Biker herzlich willkommen ist.
Auf der 4 Hütten Rundtour stößt man immer wieder auf verborgene Schätze. Nur etwa fünf Kilometer vom Startort Lienz entfernt befindet sich die sehenswerte römische Ausgrabung Aguntum (Abzweigung vor Dölsach beachten, Aguntum liegt etwa einen Kilometer vom Radweg entfernt). Das Highlight der zweiten Etappe ist das hintere Debanttal kurz vor der Lienzer Hütte. Ein großer lichter Zirbenwald, der sich bis zur Waldgrenze hinaufzieht, lädt mit seinen unzähligen kleinen Bächen, die von den ringsherum gelegenen Dreitausendern herabfließen, zum Verweilen ein. Der dortige Kultur-Naturlehrweg erlaubt hervorragende Einblicke in dieses sensible Ökosystem. Nach der traumhaften Naturkulisse auf dem Zettersfeld mit seinen Lärchenwäldern erwartet den Biker eine Abfahrt über 1200 Höhenmeter
nach Lienz. Dort kann man sich bei einem Cappuccino in den zahlreichen Cafés für die nächste Bergetappe stärken.
Kultureller Höhepunkt des dritten Tages ist ein Besuch auf Schloss Bruck in Lienz. Das Schloss der Grafen von Görz aus dem 13. Jahrhundert liegt direkt an der MTB-Route. Dieses beeindruckende Gebäude beherbergt auch ein Museum mit Bildern von Albin Egger Lienz, dem wohl berühmtesten Sohn der Stadt. Am letzten Radtag besteht die Möglichkeit am Tristacher See zu entspannen und den müden Beinen eine Erholung zu gönnen. Der einzige Badesee Osttirols liegt in einem Märchenwald und lädt mit einem kleinen Strandbad und Gasthaus zum genüsslichen Verweilen ein.
Hier finden Sie alle Informationen zur Rundtour.