Im Ötztal haben alle Platz : Die So-viel-wie-möglich-Fahrer ebenso wie Familienradler und Genuss-Biker mit Wellness-Absichten.
Darüber sind sich die Profis einig: Wer sich Mountainbiker nennen will, der muss mindestens einmal im Leben im Ötztal seine Pedale getreten haben.
880 Kilometer beschilderter Wege aller Niveaustufen, die sich über insgesamt 29.740 Höhenmeter erstrecken, machen das längste Tal Tirols zu einem Touren-Jagd-Revier, das keine Wünsche offen lässt.
Einen Überblick über alle Strecken bietet die Homepage des Tales.
Auch beim Allround-Service muss das Ötztal seine Angebote wahrlich nicht unter den Scheffel stellen: In den Bussen taleinwärts und -auswärts fahren Bikes im speziellen Anhänger kostenlos mit.
Bei den Wash-Stationen wird jedes Rad, und war die Tour noch so spritzig, im Nullkommanix wieder auf Hochglanz gebracht.
Und in den 33 Bike&Rad-Unterkünften werden mit dem Frühstück gleich die besten Tourentipps mit serviert.

Das Ötztal ist jedoch nicht nur ein Traumort für Sportler, die schnell mal 1.600 Höhenmeter Richtung Gletscher abstrampeln wollen oder für eine Bestplatzierung bei der Tal-Trophy trainieren.
Familien haben ihr gemeinsames Vergnügen bei fünf kleineren Runden, die über leichte, flache Feld- und Waldwege führen. Ladies biken gemeinsam bei den Mädels-Wochen oder machen zwischendurch Pause mit Yoga.
Und wer zwar gern am Sattel sitzt, aber den Sport immer nur als Teil des Genusses sieht, der erfährt beim Alpenpuls-Camp ein neues Körpergefühl, das nicht aus Überanstrengung, sondern aus Entspannung besteht. Dabei geht es auch einfach mal in die Therme Längenfeld.
Immer jedoch gilt: Locken tun sie schon, die Berge. Vielleicht doch noch eine Tour, eine kleine, leichte? Sicher!