Zwischen Bruck und Mayrhofen warten vielfältige Touren und eine Kulisse mit 55 Dreitausendern auf Pedalritter jeden Zuschnitts.
Allein die Fakten klingen schon nach Überfluss und Herausforderung in einem: 800 Kilometer ausgebaute Bike- und Radtouren, verteilt auf 214 km blaue, 274 km rote und 336 km schwarze Routen, sich erstreckend über knapp 30.000 Höhenmeter.
Wen es bei diesen Zahlen in den Wadeln juckt, der ist vom Bikefieber erfasst und sollte schnellstens zur Kur ins Zillertal aufbrechen. Die Profis vor Ort wissen, wie man die „Krankheit“ heilt – natürlich mit ein paar ausgiebigen Bergfahrten.
Die leichten Fälle werden zum Einstieg in die Leidenschaft gleich direkt in die gesunde Höhenlage gebracht. Acht Bergbahnen des Tales ermöglichen die Mitnahme von Rädern, sodass man auf gut beschilderten Wegen Fernsicht und Panorama genießen kann, ohne gleich an die Grenzen der persönlichen Kondition gehen zu müssen.

Fortgeschrittenen Mountainbike-Fahrern empfiehlt sich die zügige Steigerung ihrer Zillertal-Rad-Dosis. Rauf auf den Sattel, rein ins Pedal und im Nullkommanix befindet man sich schon mitten in einer fordernden, befriedigenden Strecke.
Technikfreunde können sich in den Tourismusbüros vor Ort auch kostengünstig ein GPS-Gerät ausleihen und spielen sich dann die Daten von 32 ausgewählten Ein- oder Mehrtagestouren direkt auf die Lenkstange. Damit sind verfahrene Situationen ausgeschlossen.
Erholung abseits vom Sattel – so man sich überhaupt zum Absteigen überreden kann – bieten die Zillertaler Bikehotels, die mit Trockenraum, Werkstatt und dem einen oder anderen Insidertipp das Bikefieber auf dem richtigen Pegel halten.
Und wer das Zillertal bis zum höchsten Gipfel, bis zum hintersten Weiler kennt, der kann sich bei der neuen, jährlichen Bike-Challenge beweisen: "Drei Tage, zwei Kategorien, ein Rennen" machen aus jedem Hobby-Biker einen Sportstar - und sei es nur für einen selbst.