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Leicht, locker und lässig losfahren im Lechtal
Zahlreiche kleine, aber feine Touren führen hinauf auf die Almen des wildromantischen Tales im Tiroler Nordwesten.
Der Lech ist einer der letzten wirklich wilden Flüsse der Alpen und bahnt sich jedes Jahr neu über Schotterbänke und durch die Auen seinen Weg. Vorbei an den saftigen Wiesen und idyllischen Dörfern führt der Lechtaler Radweg, der sich vor allem bei Genussradlern über große Beliebtheit freuen kann.
Doch auch wer die Steigung sucht, entdeckt im Lechtal auf jeden Fall die eine oder andere Perle. Einsame Seitentäler und urige Almen machen das Biken zum Vergnügen, ohne dass sofort das Maximum der körperlichen Leistungsfähigkeit erreicht ist.
Als mittlere Tour empfiehlt sich die 10-km-Fahrt rauf zum Berggasthaus Hermine. Start ist der Dorfplatz in Bach, von hier führt der Weg Richtung Madau.

Im gleichnamigen Dorf geht es dann zum Zielgasthaus, wo man sich von den 435 Höhenmetern, die man abgetreten hat, erholen kann. Wer rechtzeitig zu Mittag kommt, kann sich auch über eine g’schmackige Mahlzeit freuen.
Alternativ kann man auch den Parkplatz der Memminger Hütte ansteuern.
Gut eineinhalb Stunden unterwegs ist man von Stanzach ins Almdorf Fallerschein. Es zählt mit seinen fast 40 Almhütten zu den größten Almdörfern Tirols. Der Weg führt leicht ansteigend über 372 Höhenmeter und gilt als leicht und angenehm zu fahren.
Oben warten zwei Jausenstationen und bei etwas Glück eine Hirschsichtung vom Wildbeobachtungsstand aus.
Inhaber der Lechtal Aktiv Card können mit ihren Bikes die Busse der Region kostenlos nutzen.
Alle Rad- und Bikeangebote des Lechtals fasst ein Infofolder zusammen, der in den Gästebüros erhältlich ist.