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Was Wadl wirklich wollen: Biken im Wipptal
Groß und vielfältig sind die Möglichkeiten, die sich Mountainbikern zwischen Innsbruck und Brenner eröffnen.
Sanft eingebettet zwischen den Riesen der Stubaier und der Zillertaler Alpen liegt das Wipptal mit seinen Seitentälern im Herzen Tirols. Vor allem Biker mit Lust auf Abwechslung, wo es zuerst durch den Wald geht und dann weiter vorbei an den Almwiesen, werden sich in diesem kleinen, aber feinen Revier wohl finden.
Die Touren aller Schwierigkeitsgrade ergeben eine Gesamtlänge von rund 68 Kilometer und sind alle auf der Mountainbike-Seite des Landes auch als GPS downloadbar.
Das gut gepflegte und beschilderte Streckennetz wird zügig weiter ausgebaut, sodass man sich schon bald über ein paar neue Fahrziele freuen kann, die dann auch noch gleich tälerübergreifende Rundfahrten ermöglichen werden.
Zusätzlich eröffnet auf der Bergeralm demnächst der Bikepark Tirol, wo ein jeder sein technisches Können unter Beweis stellen wird können.

Mit dem Ehrentitel „guat drauf“ dürfen sich Wipptal-Biker schmücken, die die anspruchsvolle Tour zum Padasterjochhaus bestanden haben.
Sie startet schon auf einer Höhe von 1.220 Metern bei der Kirche in Trins und geht dann neun Kilometer über steilere Ansteige rauf zum namensgebenden Ziel auf 2.232 Metern Höhe. Wer nicht zu sehr ins laute Schnaufen kommt, der kann bei dieser Fahrt sogar Murmeltieren direkt am Wegesrand begegnen.
Eine Rundtour über die Sonnenhänge verspricht die 13 km Fahrt auf dem Lärchwiesenweg. Sie beginnt in Obernberg und führt Sie zuerst über den Innerleitnerweg zu den dortigen Bauernhöfen. Weiter geht es auf den Leitnerberg und stetig bergauf zu den Lärchenwiesen des Obernbergertales. Die Kastnerbergalmhütte stellt den höchsten Punkt des Kurses dar, ab hier geht es dann wieder abwärts zum Talende.